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Die besten Seiten für BDSM und Fetisch Kontakte

Vielleicht ist es hip, vielleicht handelt es sich um einen bahnbrechenden Trend, auf jeden Fall wächst das Interesse an BDSM- und Fetisch-Kontakten in Deutschland rapide. Spätestens seit dem Erfolg der Buch- und Filmreihe um die berühmten 50 Shades of Grey gibt es kaum jemanden, der nicht wenigstens eine Grundvorstellung von BDSM und Fetisch hat. Etliche spezialisierte Portale für die Community sind online verfügbar und bringen Menschen zusammen, die vor allem eines vereint: Die Lust an einer speziellen Form der Erotik, sei es aus bloßem Interesse oder aus wirklicher Neigung heraus. Wir stellen hier die bekanntesten Portale für BDSM und Fetisch vor.

Top Fetisch und BDSM Portale

www.hart-oder-zart.de

Bei Hart-oder-Zart.de handelt es sich um eine ansehnlich große Online Community mit 100.000 monatlich aktiven Mitgliedern, die alle eines verbindet: Die Lust am Fetisch. Leider weist das Portal einen ziemlichen Männerüberschuss von 62% gegenüber den weiblichen Mitgliedern von nur 38% auf. Seit 2017 ist das Portal online und konnte insgesamt schon fast 600.000 Registrierungen von Mitgliedern verzeichnen. Das heißt, dass das Thema Fetisch bei vielen Menschen das Interesse weckt. Auf der Online Kontaktbörse finden sich daher auch Menschen, die sich zum ersten Mal mit dem Thema Fetisch beschäftigen und die sich hier in erotisches Neuland vorwagen. Aber das Portal lädt auch erfahrene Fetisch-Liebhaber*innen ein, sich auszutauschen, zu treffen und gemeinsam anregende Zeiten zu erleben. Hart-oder-zart bietet die Chance auf neue Kontakte, die über die Plattform ermöglicht werden. Täglich gibt es neue Kontaktvorschläge, es wird also nicht langweilig. Alle, die sich auf hart-oder-zart anmelden, suchen nach Kontakten, die zu einem erotischen Fetischtreffen führen.

Die Plattform ist für alle Menschen geeignet, die etwas Neues probieren wollen, oder die auch gerne mal BDSM oder Fetisch-Erlebnisse in moderater Form ausleben wollen. Die Seite ist nicht ausgerichtet auf eingefleischte Hardcore Fetischist*innen.

Die Anmeldung erfolgt indem die notwendigen Kontaktdaten weitergegeben werden, also eine gültige Emailadresse und dann ein paar Angaben über einen selber, wie Größe, Äußeres, Vorlieben usw. Auf dieser Grundlage werden dann Kontaktvorschläge gemacht. Es gibt keine Persönlichkeitstests oder psychologischen Tests, wie es bei gängigen Partnerbörsen üblich ist. Es werden über die genannten Basisdaten keinerlei persönliche Angaben abgefragt.

In der kostenlosen Basis-Mitgliedschaft enthalten sind die Profilerstellung und tägliche Kontaktvorschläge. Darüber hinaus ist es erlaubt, eine einzige Mail an jedes Mitglied zu senden.

Die Premium-Mitgliedschaft, die es ab 27,90 €/Monat bei einer halbjährigen Mitgliedschaft gibt, bietet die Freischaltung aller Kommunikationsmöglichkeiten unbegrenzt, sowie die Freischaltung aller Bilder. Außerdem kann man sein Profil über die VIP Funktion besonders platzieren lassen.

www.meinkleinerfetisch.de

Fangen wir mit dem wichtigsten an: Eine freundliche und große Community von 200.000 aktiven Mitgliedern im Monat bietet Kontaktchancen und Möglichkeiten zum Austausch über prickelnde Themen aus dem Bereich der Fetisch-Erotik. Kein Wunder, dass die Plattform zu DEM Portal für Fetisch Liebhaber*innen geworden ist, denn sie bietet verlässlich seit Jahren einen sicheren Treffpunkt für Liebhaber*innen von Fetisch und BDSM. Das Portal ist gleichsam für Anfänger*innen geeignet als auch für eingefleischte Liebhaber*innen von BDSM und Fetisch-Praktiken und das Stichwort „Freiheit“ wird hier ganz großgeschrieben. Auf jeden Fall hat meinkleinerfetisch das Anliegen, Menschen zusammenzubringen, die sich ergänzen und die die gleichen Interessen haben. Fast eine Million angemeldete Mitglieder zeigen, dass das Konzept aufgeht, überdurchschnittlich gute Bewertungen im Netz ergänzen den guten Eindruck.

Die Anmeldung erfolgt auf einem unkomplizierten Weg, man braucht nur seine Emailadresse angeben und verifizieren und schon kann man sein Profil anlegen und mit Inhalten füllen. Auffällig aussagekräftig sind die Profile auf der Seite, was heißt, dass die Mitglieder sich wirklich Mühe geben mit ihrem Auftritt im Netz. Man kann auch schon gleich kostenlose Flirtnachrichten versenden, allerdings muss diese Funktion erst aktiviert werden, aber einmal eingerichtet, erhöht sie die Flirtchancen beachtlich. Wie gut die Kontaktvorschläge dann werden hängt direkt mit den Angaben zusammen, die die Mitglieder machen: Je ausführlicher diese gemacht werden, desto besser werden die Kontaktvorschläge, die die Plattform bietet. Einfach unter „Meine Dates“ nach passenden Profilen suchen, die dort schon gelistet sind. Sie werden ausgesucht nach regionaler Nähe und nach den Wünschen, die angegeben wurden. Es gibt eine kostenlose Basismitgliedschaft zum unkomplizierten Reinschnuppern und Entdecken und eine mehrere kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaftsmodelle, die eine unbegrenzte Nutzung der Website garantieren.

www.bdsm28.de

Unter Akademiker*innen gibt es einen beachtlichen Teil von Menschen, die erotisch betrachtet keine „Kostverächter“ sind. Diese werden auf der zwar überschaubar großen, aber dennoch interessant und niveauvoll gestalteten Online Kontaktbörse BDSM28 durchaus fündig. Wer neu ist, der wird liebevoll und charmant von der Antwortsklavin Lola, einem netten Avatar, durch die Seite geführt. Die Anmeldung ist einfach und kostenlos und man kann sofort loslegen mit seiner persönlichen Suche nach einem möglichst interessanten Kontakt, oder man klickt sich erst einmal durch Fotogalerien und vielversprechende Profile. Die gibt es nämlich zu Hauf, denn die Mitglieder lassen sich nicht lumpen, was ihre Profilgestaltung angeht. Die Seite bietet private Chaträume, umfangreiche Suchfunktionen und ein privates Postfach. Gesucht werden kann per Schnellsuche oder mit der umfangreicheren Detailsuche, die zielführende Kontaktvorschläge bietet. Das Ganze dauert nicht lange und macht durchaus Spaß, was an den sorgfältig erstellten Profilen liegt, die Lust auf außergewöhnliche Kontakte bieten.

Was die Seite sonst noch auszeichnet, sind Tipps für Events, eine Adressliste mit angesagten BDSM Locations, Storys zur Anregung der eigenen Phantasie und noch kleine nette Gimmicks wie ein BDSM Horoskop und die Möglichkeit e-Cards zu versenden.

Wie auch sonst bei seriösen Partner- oder Kontaktbörsen üblich, gibt es eine kostenpflichtige und eine kostenfreie Mitgliedschaft. Apropos: Eine Abofalle ist bei BDSM28 nicht versteckt, denn die gebuchte Laufzeit für die kostenpflichtige Premiummitgliedschaft läuft automatisch mit dem Laufzeitende ab und wird nicht fortgeführt.

www.joyclub.de

Es gibt sie, die Königin unter den Erotikkontaktbörsen in Deutschland, mit Joyclub findet jede/r einen passenden erotischen Kontakt. Die Sieger-Kontaktbörse überzeugt auf der ganzen Linie, denn sie zeichnet sich durch die folgenden Faktoren aus:

  • Beliebteste erotische Online Community
  • Ein ausgesprochen ausgewogenes Geschlechterverhältnis
  • Fast 2,5 Million aktive Mitglieder, alleine in Deutschland
  • Sehr hohe Trefferquoten
  • Videofunktionen
  • Ansprechende Profile in großer Anzahl
  • Viele Gruppen
  • Großer Swingerbereich und Paarbereich
  • Kontakte von 18 bis 50 Jahren
  • Viele interaktive Funktionen
  • Sehr günstige Mitgliedschaften möglich
  • Kaum Fake Profile
  • Anspruchsvolle Seite, die hochwertig erscheint
  • Stetige Weiterentwicklung seit 2005

Interessant ist, dass Joyclub mehr ist als eine Kontaktbörse. Scherzhaft wird die Plattform daher auch das Facebook für Erotikkontakte genannt, denn der Charakter eines sozialen Netzwerks zieht such durch den gesamten Auftritt von Joyclub. Nur, dass über die reine Kommunikation hinaus, sich das Thema erotischer Austausch als roter Faden durch diese Plattform zieht. Für die Mitglieder bietet Joyclub eine Möglichkeit, sich in Szene zu setzen und Teil einer großen Gemeinschaft von Menschen zu werden, die erotische Kontakte und erotischen Austausch lieben.

www.fetisch.de

Leider ist das größte Manko der Seite das sehr unausgewogene Geschlechterverhältnis mit einem massiven Männerüberschuss von sage und schreibe 72 %. Da muss man schon Glück haben, wenn man auf eine passende Frau stoßen will. Aber das ist auch der auffälligste Nachteil von Fetisch.de.

Die Anzahl an aktiven Mitgliedern liegt mit 240.000 im oberen Bereich. Der Seitenauftritt ist geschmackvoll gestaltet und auch Einsteiger oder Anfänger können sich leicht durch die Seite finden. Fetisch bietet mehr als nur reine Erotikkontakte, die Seite punktet mit Veranstaltungen und Events, die bekanntgegeben werden, mit einer breiten Palette an Suchmöglichkeiten für die Mitglieder und eine bunte Community, die auch Transsexuelle und Transvestiten miteinschließt.

Was gut gelungen ist auf der Seite, ist die breit gefächerte Ausrichtung. So kommen Einsteiger, die ein wenig in die Themen Fetisch und BDSM hineinschnuppern wollen, die Chance, sich eingehender mit der Thematik zu beschäftigen. Es gibt aber auch deftigere Angebote auf der Seite. Diese sind zu finden über die „ueber18“-Funktion oder über „Check2Go“, die eine Überprüfung des Alters voraussetzen. Die meisten, die sich auf der Seite tummeln, suchen aber nicht im Hardcore Bereich, sondern sie wollen eher einen kleinen Fetisch ausleben. Achtung: Im fortgeschrittenen Bereich mischen sich auch professionelle Angebote mit den anderen. Diese sind jedoch auch gekennzeichnet, so dass niemand unwissend darauf hereinfallen sollte.

Etliche Zusatzfeatures wie Fotowettbewerbe, Events und ein gut geführter Blog bereichern den ohnehin interessanten Eindruck, den die Seite macht.

www.BDSMTreff.de

Es gibt sie in fast allen Sparten der Erotikkontaktvermittlungsseiten: Anbieter, die Ahnungslose einer bestimmten Zielgruppe mit verlockenden Angeboten locken und reale Dates versprechen, die dann in der Realität niemals zustande kommen. BDSMTreff ist eine solche Seite, die sich gezielt an Personen richtet, die an BDSM oder Fetisch interessiert sind. Dafür wird man aber recht schnell zur Kasse gebeten. Das funktioniert über professionellen Animateure, die mit Fake Chats die User in die Falle locken. Das macht die Seite zu einem Angebot, um das man besser einen großen Bogen macht, es sei denn es gehört in den Bereich der persönlichen Neigungen, sich komplett ausnutzen zu lassen.

Ärgerlich an der Sache ist, dass die meisten User sich anmelden mit dem Wunsch, interessante echte Kontakte und Dates zu haben und nicht mitbekommen, wie sie professionellen Animateuren in die Falle gehen, es sei denn, sie gehören zu den Menschen, die das Kleingedruckte in den AGBs haarklein nachlesen, denn dort steht ganz klar, dass es keinerlei echte Profile auf der Seite gibt und alle fiktiven Profile von den Betreibern der Seite selber angelegt und verwaltet werden. Es steht auch klar dort, dass keine physischen Verabredungen über die Seite ermöglicht werden.

Was ist BDSMTreff dann eigentlich für ein Angebot? Es handelt sich nicht um eine Kontaktbörse, sondern um einen moderierten Chat, der von professionellen Moderatoren oder Animateuren geführt wird mit dem Ziel, den Kunden dazu zu bringen, bezahlpflichtige Angebote auf der Seite zu buchen. Und diese Angebote sind nicht gerade günstig. Die Firma Trafficshare B.V., die die Seite von den Niederlanden aus betreibt, hat keinen guten Ruf und es gibt viele negative Bewertungen zu den unterschiedlichen Seiten der Betreiber, die alle im Bereich erotische Kontakte aktiv sind.

www.SMKontakt.com

Die Frage, ob es sich um eine Abzockerseite im Bereich Fetisch/BDSM handelt oder nicht, wollen wir hier so beantworten: Wer lesen kann ist klar im Vorteil, denn in den AGB, den allgemeinen Geschäftsbedingungen, steht ganz ausdrücklich, dass die Betreiber der Seite Fake Profile anlegen von denen Fake Nachrichten versendet werden. Dieser Hinweis genügt, um die Abzocke zu legalisieren. Wer also auf die Mühe verzichtet, sich die AGBs durchzulesen, kann sich hinterher nicht wirksam beschweren, dass er getäuscht wurde. Interessant ist die Frage, ob die Seite nur aus Fake Profilen besteht, oder ob es auch echte Kontakte dort gibt?

Wenn man die Seite aufruft, fällt auf, dass die Ausrichtung der Seite Fetisch/BDSM nicht dezent angedeutet wurde, sondern eher pornografisch angehaucht für Neuzugänge wirbt. Es sind ausschließlich barbusige Frauen zu sehen, BDSM und Fetisch ist dagegen in den Bildern nicht auszumachen. Die Seite ist seit 11 Jahren auf dem Markt. Es gibt keine realen Dates, aber dies ist, wie gesagt nur dann ersichtlich, wenn man sich durch die AGBs liest. Fake Accounts sind somit überdurchschnittlich häufig vertreten und es gibt auch keinen Schutz gegen diese. Natürlich kann man, wie auch auf anderen Plattformen, melden, wenn man den Verdacht auf ein Fake Profil hat.

Die Bilder, die User*innen von sich hochladen, sind von jedem einsehbar und auch sonst nicht geschützt, was aus Datenschutzrechtlichen Gründen etwas bedenklich ist. Die Premiummitgliedschaft, die für sechs Monate 164,34 € kostet, kann mit Kreditkarte bezahlt werden und sie verlängert sich automatisch, wenn nicht vor Ablauf der Abo-Laufzeit gekündigt wurde.

Fazit: Es gibt im Bereich Fetisch/BDSM andere Anbieter mit besseren Konditionen.

www.sadomaso-chat.de

Das Geschlechterverhältnis ist ähnlich gelagert, wie bei anderen Plattformen für die Zielgruppe: Es gibt deutlich mehr suchende Männer als Frauen. Das ist etwas schade, denn die Plattform hat recht viel zu bieten. Das ist auch kein Wunder, denn die Seite ist seit über zwanzig Jahren DER Online Treffpunkt für Liebhaber der etwas härteren Gangart von BDSM und Fetisch. Ursprünglich war Sadomasochat, wie der Name schon sagt, eine Kommunikationsplattform für Interessierte, die miteinander chatten konnten. Wer wollte, konnte auch ein Profil anlegen und so wechselte die Plattform ihre Bestimmung in Richtung Kontaktbörse.

Achtung: Im Jahr 2012 erfuhr die Seite einen grundlegenden Relaunch, der auch zu einer anderen Namensgebung führte. Aus SadoMaso-Chat wurde die SMCommunity, aber die dazugehörige Internetadresse lautet nach wie vor SadoMaso-Chat. Mit dem neuen Namen ging auch eine gründliche Modernisierung in den Bereichen Design und Funktion einher.

2015 legten die Betreiber noch einmal nach in Puncto Modernisierung der Seite. Unter Kennern und Liebhabern der Szene ist die Seite bekannt und beliebt. Wer jedoch erst einmal schauen will, ob BDSM/Fetisch passen könnte, der könnte mit der Seite etwas überfordert sein, hier geht es zur Sache und hier wird nicht nur mit Fellhandschellen herumgespielt. Für ein Nischenportal weist die Seite eine beeindruckend große Mitgliedschaft auf, mit rege aktiven Mitgliedern, an die 75.000 aktive Profile sind auf der Seite zu finden.

www.fetischpartner.com

600.000 registrierte Mitglieder von denen täglich fast 500 Mitglieder online sind, bieten eine bunte Palette an Möglichkeiten für Fetisch- und BDSM Liebhaber*innen. Hier können Suchende alles finden, lockere Chatkontakte für den Austausch, Partner und Dating-Partner aus dem CIS- und Trans-Bereich. Sogar Lebenspartner können hier gefunden werden. Diese Vielfalt ist recht ungewöhnlich, da normalerweise die Plattformen dieser Art eher auf eine Richtung fixiert sind: Partnersuche oder Casual Dating. Fetischpartner bietet beides. Auch BDSM und Fetisch laufen gut zusammen in der Plattform, denn viele Mitglieder habe einerseits Fetischvorlieben wie Leder und binden sie an eine BDSM Praktik wie zum Beispiel Bondage. Fetischpartner bietet sozusagen grenzenlose Möglichkeiten.

Es gibt mehrere interessante Funktionen auf dem Portal, die sich auch zum regen kommunikativen Austausch anbieten:

  • Forum, in dem Themen bearbeitet werden
  • Chaträume
  • Story Sektion, in der erotische Geschichten die Hauptrolle spielen

Die Profile sind anspruchsvoll und aussagekräftig, was die individuelle Suche erleichtert. Darüber hinaus lässt sich das Portal auch gut mit dem Mobilgerät nutzen. Zwar gibt es noch keine extra App, aber die Webversion bildet sich sehr gut auf dem Smartphone ab und lässt sich auch gut bedienen.

www.lederstolz.com

16.000 Mitglieder, die nach Sex, Affären oder Spiel-Partnerschaften mit anderen Männern suchen. Die Ausrichtung ist klar und bleibt auch genau auf die Zielgruppe homo und bisexuelle Männer mit Fetisch/BDSM Neigung zugeschnitten. Die Profile sind recht ausführlich, was sich auch empfiehlt, wenn man Erfolg bei der Suche haben möchte. Besonders die genaue Beschreibung der Neigungen hilft dabei, einen passenden Partner ausfindig zu machen über die Plattform. Es gibt trotz Verbotes der Anbieter pornografisches Material auf der Seite, das von Usern hochgeladen wurde. Da die Bilder nahezu frei einsehbar und nicht besonders geschützt einsehbar sind, ist der Jugendschutz hier nicht ausreichend gewährleistet. Lederstolz bietet einige kostenlose Funktionen, wie die Anmeldung, das Anschauen von Profilen, das Versenden von Nachrichten, man kann dem Forum beitreten und Threads verfolgen und die Suchfunktion nutzen. Für weitere Funktionen, wie den Zugriff auf die Profil Galerien, das Ansehen von pornografischen Inhalten und die Sichtung aller Kontaktanzeigen ist jedoch eine Premiummitgliedschaft notwendig, die allerdings für den Preis von 56,00 € lebenslang abgeschlossen werden kann.

Lederstolz ist eine Spezialplattform für Master und Sklaven. Die Seite ist nicht kompliziert gestaltet und es ist möglich, dass die User miteinander kommunizieren, im Forum Fragen stellen und selber Beiträge zu allen möglichen Themen rund um Fetisch und BDSM verfassen. Eine Chatfunktion rundet die Leistungen der Seite ab, allerdings steht diese erst drei Tage nach der Anmeldung zur Verfügung.

www.sm-partnervermittlung.com

Insgesamt wirkt die SM Partnervermittlung wie eine anspruchsvoll gestaltete Kontaktbörse, die sich an Liebhaber*innen des SM Bereiches richtet. Die Mitgliederdatei ist übersichtlich mit 10.000 angemeldeten Nutzer*innen im deutschsprachigen Raum, aber das ist an sich nicht verwunderlich, denn es handelt sich ja um eine etwas speziellere Plattform.

Die Partnervermittlung läuft ab, wie es sonst auf anderen Plattformen auch üblich ist. Man macht einen durchaus differenzierten Persönlichkeitstest, der als Grundlage für die späteren Kontaktvorschläge genommen wird. Diese sind dann auch erwartungsgemäß in der Regel passend. Es gibt Frauen, Transsexuelle, Transvestiten und Männer auf der Seite zu treffen. Die Plattform richtet sich an SM-Singles aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Um eine Mitgliedschaft einzugehen, muss eine kostenpflichtige Mitgliedschaft eingegangen werden. Mit der kostenlosen Basisfunktion ist die Nutzung der Seite derartig eingeschränkt, dass es keinen Spaß macht. Noch nicht einmal die Profile kann man sich mit der kostenlosen Basismitgliedschaft ansehen. Aber es gibt Schnupperangebote, die zeitlich begrenzt sind und die man nutzen kann, um sich einen Überblick über die Seite zu verschaffen. Die Kosten für die Premiummitgliedschaft liegen mit 99,00€ für 5 Monate im mittleren Bereich.

BDSM Dating und Partnersuche

Von Leuten, die nicht wirklich Ahnung haben, werden die Begriffe BDSM und Fetisch als Synonym benutzt. Das ist falsch, denn die beiden Begriffe bezeichnen ganz unterschiedliche sexuelle Orientierungen. Wir versuchen hier eine Begriffsklärung und geben Einblicke in die Praxis.

BDSM und S/M

S/M – diese beiden Buchstaben stehen für Sadomasochismus. Unter Sadismus versteht man die Lust am Quälen anderer, eine Lust, die sich sexuell zeigt, wenn andere unterworfen werden oder wenn ihnen Schmerzen zugefügt werden. Das genaue Gegenteil von Sadismus ist der Fall, wenn jemand Lust empfindet, wenn er gequält oder unterworfen wird, oder wenn ihm Schmerzen zugefügt werden. Wer denkt, es handele sich bei diesen Praktiken um perverse Abarten, der täuscht sich: Die Lust an Dominanz und Unterwerfung existiert seit Menschengedenken und ist in allen Bevölkerungsschichten anzutreffen. Es handelt sich also nicht um besonders exotische Spielereien. Sadomasochismus gilt als eine Art Sammelbegriff für alle sexuelle Handlungen, die die Themen Macht, Dominanz, Unterwerfung, Gewalt, Qual, aber auch Belohnung oder Bestrafung bei sexuellen Begegnungen bedienen.

Ein erweiterter Begriff von S/M ist BDSM. Hier wurde der Buchstabe B hinzugefügt, der für Bondage steht. Insgesamt stehen nun hinter den vier Buchstaben sechs verschiedene englische Begriffe:

  • Bondage
  • Discipline
  • Dominance
  • Submission
  • Sadism
  • Masochism

Fetischismus, also der Einsatz von Fetischen wie Lack- und Lederaccessoires, Ketten, usw. kann, muss aber nicht zwangsläufig ein Teil der BDSM Praktiken sein. Dies ist jedoch keineswegs ein Muss.

Beispiel für den Einsatz von einem Fetisch bei BDSM:

Eine devote Frau will von einem dominanten Mann geschlagen werden. Ihre Lust durch das Schlagen (Pranking) kann noch sehr gesteigert werden, wenn der Mann eine passende Kleidung trägt, die seine Dominanz auch optisch unterstreicht. Eine Uniform könnte solche ein dominanter Kleidungsstil sein. Die einzelnen Neigungen im Beispiel erklären sich so: Die Frau ist masochistisch veranlagt, der Mann ist sadistisch veranlagt, der Fetisch, der eingesetzt wird ist die Kleidung des Mannes, in diesem Falle die Uniform.

Insgesamt fällt unter BDSM eine ganze Reihe von sexuellen Praktiken, die miteinander in Bezug stehen und die Lieschen Müller und Otto Normalverbraucher, die eher die konventionellen Sexpraktiken bevorzugen, derartig ungewöhnlich erscheinen, dass sie BDSM – Sexpraktiken absolut nicht mit Liebe verbinden können. Das liegt vor allem an der Härte, die von außen vermutet wird und die nicht nachvollziehbar erscheint. Vorurteile begleiten die BDSM Communities seit jeher. Aber wenn man BDSM näher betrachtet ist dies sehr kurzsichtig, denn BDSM ist mehr als nur die Praxis von Unterwerfung und Dominanz inklusive Schmerzen oder geistiger Gewalt. Wer tiefer in das Gebiet BDSM eintaucht, wird schnell sehen, dass ein besonderes Vertrauensverhältnis die Voraussetzung für diese Art von Erotik ist. Ohne eine tiefe seelische Verbundenheit und eine offene, aufgeklärte Beziehung können sich die Partner nicht auf derartige Praktiken einlassen. Wie gesagt bezeichnen die sechs unter BDSM zusammengefasste Begriffe eine ganze Reihe von Praktiken, die auf psychischer und physischer Ebene ein gewolltes Machtgefälle zwischen zwei Partnern beinhalten. Wer hier nicht grundsätzlich ein tiefes Vertrauensverhältnis aufgebaut hat, der wird Schiffbruch erleiden, wenn der Partner oder die Partnerin unvorbereitet in BDSM hineingezogen wird.

Wichtig zu wissen ist es, dass alle zu BDSM zugehörigen Praktiken vorrangig dazu dienen, die sexuelle Erregung anzuheizen. Die Bereiche sind nicht starr voneinander abgegrenzt, sondern sie gehen fließend ineinander über. Meistens ist es so, dass diejenigen, die sich der BDSM Community zugehörig fühlen, generell etwas experimentierfreudiger sind auf dem erotischen Gebiet und auch nur selten eine der Praktiken alleine ausüben. Hier nun ein kurzer Überblick über die gängigsten BDSM Praktiken, bevor wir uns dem Thema „Fetisch“ widmen. Der Einfachheit halber orientieren wir uns an den einzelnen Buchstaben.

B wie Bondage

Bondage steht für Fesselspiele aller Art, entweder, um selber absolut unterlegen und gefügig gemacht zu werden, oder um den Partner oder die Partnerin durch die Umbeweglichkeit zu unterwerfen. In Bondage steckt also ein aktiver oder ein passiver Ansatz – beide sind möglich. Mit Seilen, Ketten, Lederbändern, Manschetten, Handschellen oder Spreizstangen wird es dem Gefesselten nahezu unmöglich gemacht, sich zu bewegen, was dem Partner vollkommene Freiheit bei der Begegnung zugesteht. Es gibt eine Reihe von speziellen Bondage Möbeln, mit denen die Bewegungseinschränkung perfektioniert wird. Im Laufe der Zeit haben sich sogar kunstvolle Fesselungstechniken, wie das japanische „Shibari“ etabliert, das eine kunstvolle Fesselungstechnik nach bestimmten Regeln vorschreibt. Bondage in der leichten Form, zum Beispiel mit Handschellen ist für viele der erste Einstieg in BDSM.

D wie Discipline

Mit Discipline, zu Deutsch Disziplin kommt eine aktive körperliche Komponente ins Spiel. Für die Luststeigerung wird der Partner mit speziellen SM-Praktiken gezüchtigt. Das Schlagen mit speziellen Toys wie Rohrstöcken, oder das Peitschen mit Lederpeitschen, sowie das Schlagen mit der Hand gehören zu dieser Praktik. Auch psychisch kann Discipline erfolgen, indem sich die zu disziplinierenden Partner diverse „Bestrafungen“ gefallen lassen.

SM wie Sadomasochismus

Sadomaso ist umgangssprachlich die Bezeichnung für zwei Begriffe, die eng miteinander verbunden sind: Sadismus und Masochismus. Der ausgelatschte Witz: Bettelt der Masochist: „Quäl mich! Schlag mich!“ und der Sadist antwortet: „Nö!“, bringt es auf den Punkt. Hier macht genau der Gegensatz den Reiz der Sache aus. Der eine Partner ist devot, der andere ist dominant, einer lässt sich erniedrigen, fesseln oder schlagen, der andere übt es aktiv aus. SM ist mit Sicherheit am Bekanntesten unter den BDSM Praktiken, nicht zuletzt, seit das Thema auch wieder in Literatur und Film aufgegriffen wurde.

Im Hintergrund zu der Praktik steht die Tatsache, dass es Menschen gibt, die durch körperlichen Schmerz, oder durch das Zufügen von Schmerzen sexuell erregt werden. In die SM Praktiken gehören auch die dazugehörigen Toys, die die erotisierenden Schmerzen auslösen. SM hat jedoch nichts mit Gewaltanwendung zu tun, die ohne die Übereinstimmung beider Partner stattfindet. Die Maxime der absoluten Freiwilligkeit ist das Gebot bei sadomasochistischen Partnern.

Dominanz und Submission

In dem Begriff BDSM steckt noch ein weiteres Begriffspaar: Submission (Unterwerfung) und Dominanz. Im Fokus dieser Begriffe steht, ähnlich wie bei SM die künstliche Erschaffung eines Machtgefälles. Zeitlich kann dies begrenzt sein für die Dauer der erotischen Begegnung oder es kann als Basis der Beziehung angelegt sein, das liegt ganz bei den Partnern und ihrer Übereinkunft.

Während es bei SM um die physischen, also körperlichen Elemente geht, geht es bei Dominanz und Unterwerfung um die psychischen Abhängigkeitsfacetten, die geschaffen werden. Natürlich spielen auch Strafen bei D/S eine Rolle, in Rollenspielen etwa übernimmt der dominante Partner die Rolle des Bestimmenden über den anderen. Erziehungspraktiken, oder Spiele, sowie Unterwerfungsrituale bilden die Basis von D/S. Dabei kann D/S durchaus anspruchsvoll gestaltet werden. Eine Sonderform von D/S sind die sogenannten Switcher, die beide Rollen abwechselnd einnehmen können.

Die wichtigste Regel von BDSM

Ganz im Gegensatz zu dem weitverbreiteten Vorurteil über BDSM gehören die zu BDSM gehörigen einzelnen Praktiken durchaus zu den achtsamen Sexualpraktiken, denn sie werden nur in gegenseitigem Einverständnis und unter Beachtung der wichtigsten Regel, der Regel der gegenseitigen Achtsamkeit ausgeübt. Nichts sollte ohne die wichtigen Absprachen der Beteiligten im Vorfeld stattfinden. Zu den Absprachen gehören auch die regeln, wie weit im Einzelfall gegangen werden darf, welche der Praktiken erwünscht und zulässig sind und die Verabredung (Stichwort: Safeword), wie die Session beendet werden kann, wenn es zu viel wird. Dazu gehört ein hohes Maß an Bewusstheit über die eigenen Bedürfnisse und die Fähigkeit klare Grenzen setzen zu können. Wer hier zu zaghaft, oder zu schambehaftet ist, oder wer sich zu sehr innerhalb der sozial akzeptierten Grenzen bewegen möchte, kann sich schnell vertun und ist bei BDSM etwas fehl am Platz. Natürlich sollten die allgemeingültigen Regeln zur Sicherheit im sexuellen Umgang miteinander auch beachtet werden.

Fetisch und Fetischobjekte

Kommen wir nun zum zweiten Teil unserer Beschreibung, dem Begriff „Fetisch“.  Der Begriff, der sich so angenehm verspielt anhört ist aus dem Portugiesischen Begriff „Feitico“ abgeleitet und hat über das französische Wort „fétiche“ seinen Zugang in den Sprachgebrauch gefunden. Unter einem Fetisch versteht man die obsessive Begeisterung oder Verehrung von bestimmten Gegenständen, denen ursprünglich magische oder göttliche Kräfte zugesprochen worden waren. Später fand der Begriff auch in der sozio-kulturellen Betrachtung bestimmter Phänomene Beachtung, so beschrieb zum Beispiel Karl Marx die überdimensionierte Verehrung von Geld, Kapital und Warenfluss im Kapitalismus als „Fetisch“. Hier sollte eine klare Ablehnung zu den übertriebenen Haltungen gegenüber dem Kapitalismus ausgedrückt werden. Psychologen entdeckten dann gegen Ende des 19. Jahrhunderts, dass ein Zusammenhang zwischen Sexualität und Fetischen bestehen kann, denn sie stellten fest, dass manche Menschen zum Beispiel von bestimmten Körperteilen des Partners oder der Partnerin außergewöhnlich zugetan waren. Sigmund Freud machte den Begriff dann populär, allerdings mit der Einstufung einer abnormalen und perversen sexuellen Neigung.

Grundsätzlich und strenggenommen bedeutet Fetisch heute, die sexuelle Fixierung auf bestimmte Gegenstände, Körperteile (z. B. Fuß-Fetischist), oder Materialien (Latex, Leder, usw.). Ein wirklicher Fetisch unterscheidet sich deutlich von dem umgangssprachlich als interessant empfundenen Aussage über individuelle Fetische, wie Unterwäsche-Fetisch, Schuh Fetisch usw. Diese umgangssprachliche Umschreibung zeigt meist nur eine Freude an besonderen Gegenständen zur Unterstreichung der Erotik. Ein echter Fetisch hat eine gänzlich andere Dimension, denn in diesem Fall wird eine Person sexuell erregt, wenn sie an den Gegenstand denkt. Fetisch Liebhaber*innen sammeln die Gegenstände, haben das Bedürfnis, sie immer wieder zu betrachten und sich mit ihnen zu beschäftigen und lassen sich sexuell von den Gegenständen erregen.

Die Grenzen von Fetisch zu BDSM sind nicht scharf zu ziehen. Oft haben Menschen, die BDSM zugeneigt sind, auch einen oder mehrere Fetische. Der Fetisch kann mit Unterwerfungs-Objekten umsetzen, was BDSM vorgibt, ein Machtgefälle zwischen den Partnern. Der Fetisch kann jedoch auch völlig unabhängig von einer Beziehung zu einem anderen Menschen, gelebt werden. Das ist dann der Fall, wenn der sexuelle Fetischismus zu einem bestimmten Gegenstand im Vordergrund steht. Der Fetisch entsteht zum Beispiel bei einer devoten Person dadurch, dass als auslösendem Reiz das Erleben einer sexuellen Luststeigerung durch einen Gegenstand dazu führt, dass der Gegenstand am Ende selber dazu führt, dass eine sexuelle Erregung einsetzt. Das Gehirn lernt sozusagen den Reiz losgelöst von einem Miteinander entstehen zu lassen. Zu den am häufigsten genannten Fetischen gehören:

  • Uniformen
  • Materialien wie Lack, Latex oder Leder, aber auch Seide, Pelz oder Nylons, Gummi, Glas usw.
  • Schuhe
  • Dessous
  • Körperteile (weibliche Brust, Fuß, Ohren, Achselhöhlen usw.)
  • Gegenstände (wie Prothesen, Orden, usw.)

Fetisch- und BDSM Kontakte finden – alles Wissenswerte

Online Kontaktbörsen gibt es wie Sand am Meer. Mittlerweile auch für jede Zielgruppe und für viele Nischengruppen. Wie sieht es aber mit Fetisch- und BDSM Kontaktbörsen aus? Klar, auch in diesem Bereich gibt es einige gute und minder gute Portale, auf denen man dominante oder devote Frauen kennenlernen kann. Allerdings ist die Welt von Mastern und Sklaven etwas spezieller und das betrifft auch die Spielregeln für die Online Suche und für die erfolgreiche Kontaktaufnahme. Wir zeigen, worauf es ankommt, wenn man erfolgreich Kontakte in die BDSM Community knüpfen will.

Die passende BDSM Plattform auswählen

Die erste Regel für Neulinge lautet: Möglichst nicht auf einer Plattform anmelden, die einen Club-Charakter hat und deren Mitglieder alle schon lange miteinander in Kontakt stehen. In diese Gruppe kommt man als Neuling kaum rein. Es ist in etwa vergleichbar mit dem nervigen jüngeren Geschwister, was sich immer einmischen will, wenn man mit seinem Freund oder seiner Freundin zusammen ist. Kein erfahrener BDSM-ler hat Lust auf aufgeregtes Gechatte und Fragen über Fragen von Neuzugängen. Die gute Nachricht ist aber: Es gibt etliche Fetisch- und BDSM Kontaktbörsen, die noch nicht ewig am Markt sind und die auch offen für Neuzugänge sind. Hier herrscht eine offene und freundliche Atmosphäre auch Neuzugängen gegenüber, was ja auch klar ist, denn neuere Plattformen wollen ja ihre Mitgliederkartei füllen und noch weiter anwachsen.

Es schadet auch nicht, wenn man sich auf mehreren Portalen anmeldet, um dann in Ruhe zu sehen, welche Plattform am ehesten zu den eigenen Bedürfnissen und Vorlieben passt und wo man die entsprechenden Kontakte finden kann. Ganz wichtig ist die Recherche in puncto Mitgliederzahlen. Die Milchmädchenrechnung lautet: Je mehr angemeldete Mitglieder es gibt, desto höher sind die Chancen, jemanden kennenzulernen. Diese trifft im BDSM/Fetisch-Bereich aber nur bedingt zu, denn die großen Plattformen bieten zwar eine bunte Mischung, in kleineren Kreisen kann man aber mehr Exklusivität erleben.

Wer sich ganz sicher ist, was er sucht, kann sich auch Nischenseiten aus dem Fetischbereich suchen und so ganz passgenau das richtige Angebot finden, so bieten zum Beispiel Sklaven-Communities devote Frauen.

BDSM Kontaktbörse für privates SM Dating und kostenlose Bondage Kontakte

Es gibt Kontaktbörsen und Partnerbörsen. Kostenlose Kontakte finden sich am ehesten in einer Fetisch/BDSM-Partnerbörse. Ganz genau wie jede andere Partnerbörse bieten diese Plattformen die Chance, einen Lebenspartner oder eine Partnerin zu finden, die die gleichen oder ergänzende erotische Vorlieben teilt. Der Schlüssel zum Glück liegt in diesen Partnerbörsen in einem aussagekräftigen und guten Profil, das man sich nach der Anmeldung anlegt. Sklavinnen, oder Bizarr Ladys, die auch auf der Suche nach einem Partner sind, können so bei der Kontaktaufnahme aktiv werden. Von besonderem Interesse für andere sind die folgenden Angaben:

  • Eine ausführliche Beschreibung der eigenen und persönlichen erotischen Vorlieben, wie zum Beispiel Nylons, Lack/Leder, Dessous, Füße, Naturchampagner, Spanking, Bondage.
  • Genaue Angabe der persönlichen Grenzen und Tabus, die eingehalten werden sollten
  • Die Angabe ob man ein Neuling oder ein Erfahrener ist
  • Alles, was einen interessiert und was man ausprobieren möchte

Ergänzt werden sollten diese Angaben mit ansprechenden, beziehungsweise einladenden Fotos auf dem Profil. Kreative User*innen suchen das Bild passend zu ihren Vorlieben aus und geben so schon einen visuellen Hinweis auf ihre Interessen.

Was eine SM-Community bietet

Es ist zwar nicht ganz so bekannt, aber jeder Mensch kann einen Fetisch haben. Tatsächlich ist die Gemeinde der BDSM/Fetisch-Begeisterten Menschen quer durch alle Lager zu finden: Männer, Frauen, Homosexuellen Transvestiten und Paare, sie alle können eine Fetischvorliebe haben oder Freude an den unterschiedlichen Praktiken von BDSM haben. Auf den entsprechenden Seiten können sie ihre erotischen Vorlieben gemeinsam ausleben und ihren Erfahrungshorizont erweitern. Die Portale bieten viele unterschiedliche Kontakt- und Kommunikationsmöglichkeiten für ihre angemeldeten Mitglieder an. So gibt es eigene Chaträume, die Möglichkeit ganz privat zu chatten, Emails zu schreiben, den Foren beizutreten und sich dort auszutauschen, Videocalls und Gästebücher, in die man sich eintragen kann. Die Plattformen bieten hier unterschiedliche Serviceleistungen, daher sollte man sich erst einmal umsehen, bevor man sich anmeldet. In den Foren können Erfahrungen ausgetauscht werden, oder es werden Geschichten erzählt, die passend sind. Dirty Talk, Bilder oder Videoversand, oder allgemeiner thematischer Austausch – alles ist zu finden auf den entsprechenden Seiten und unter den jeweiligen Rubriken. Manche Plattformen bieten Eventkalender an die veranstalten eigene regionale Treffen, bei denen sich die Mitglieder persönlich kennenlernen können oder die zu heißen spontanen Begegnungen führen.

BDSM und Fetisch-Kontakte erfolgreich anschreiben

Für einen erfolgreichen Kontaktaufbau braucht man vor allem eins: Eine absolut authentische, offene und respektvolle Kommunikation. Besonders im BDSM Bereich ist dies absolut wichtig, wenn man Erfolg haben will. Auf herkömmlichen Casual Dating Seiten finden sich immer wieder abgedroschene Anmachsprüche, mit denen Männer versuchen, eine Frau zu beeindrucken. Die unangenehme Verbal-Diarrhoe, die sich in den oft sexistischen Plattitüden verbirgt, soll interessant, smart und humorvoll wirken. Tut sie aber keinesfalls! Im Gegenteil: Frauen reagieren oft mit Abscheu und Ekel auf diese Art der versuchten Kommunikation. Diese peinliche Art des Kontaktaufbaus ist vorsichtig ausgedrückt „suboptimal“ und führt nicht zu Erfolg. Es ist schon verständlich, warum die dummen Anmachsprüche so häufig zum Kontaktaufbau gewählt werden. Auf Kontaktbörsen jeglicher Art will man letztlich einen Sex-Kontakt haben. Nicht mehr und nicht weniger. Da ist es schon verständlich, dass manche Herren nicht lange um den heißen Brei herumreden wollen. Aber, liebe Herren, wir Frauen – die Autorin ist eine Frau, wenn das jetzt noch nicht klar gewesen sein sollte-, haben da in der Regel durchaus höhere Ansprüche.

Was die Kontaktaufnahme auf den „normalen“ Dating-Plattformen angeht, gilt umso mehr für BDSM- und Fetisch-Kontaktbörsen. Bizarr-Ladys, Sklavinnen und Dominas sind in der Regel exklusiver, ehrlicher, offener und erwarten einen noch respektvolleren Ton, als in anderen Kontaktbörsen. Das ist auch kein Wunder, denn BDSM funktioniert nur, wenn alle offen, ehrlich und authentisch miteinander sind und respektvoll miteinander umgehen. Weder ist es zielführend sich zu einer BDSM Praktik überreden zu lassen, noch damit anzugeben, was man alles schon erlebt hat, nur um sich interessanter zu machen, insbesondere dann, wenn diese Erzählungen auf Phantasie und nicht auf Realität beruhen. Wichtig ist auch Akzeptanz. Es sollte selbstverständlich sein, dass man jegliche spezielle Vorlieben akzeptieren sollte, auch dann, wenn man selber gar nichts damit anfangen kann. Eine offene und respektvolle Klarstellung ist hier wichtig. Man sollte seine Tabus und seine Vorlieben klar kommunizieren, bevor es zu einem Date kommt, das ist wichtig, damit es später keine enttäuschen Erwartungen gibt. Das Drängeln und Überreden zu Praktiken, die der oder die andere nicht ausführen will verbietet sich von selbst. Die Selbstbestimmung in Fetisch- und BDSM Communities ist immens wichtig.

BDSM Partnerschaft versus Spielbeziehung

Wer sich in einer BDSM Kontaktbörse anmeldet, sollte sich genau klar darüber sein, welche Form der Beziehung angestrebt wird. Das Spektrum reicht vom Casual Date und One-Night-Stand bis hin zu einer festen Partnerschaft. Eine Sonderform der BDSM Kontakte ist die Spielbeziehung. Hierbei können zwei Partner, die sich gefunden haben, einen regelmäßigen „Spiel“-Kontakt haben, gemeinsame Erotik-Sessions erleben und Spaß haben, ihre Wege trennen sich jedoch im Alltag. Die Partnerschaft geht wesentlich tiefer und beide Partner teilen nicht nur ihre erotische Vorliebe, sondern auch den Alltag vollkommen oder weitestgehend. Besonders im Bereich Fetisch entstehen vertrauensvolle langfristige Bindungen, denn wenn beide Partner denselben Fetisch haben, entsteht eine exklusive Liebesbeziehung.

Altersverifikation bei vielen Fetisch- und SM Communities

Es ist klar, dass Fetisch und BDSM Communities einen besonderen Wert darauflegen, sich an die Gesetze des Jugendschutzes zu halten. Fetisch-Spanking und Bondage Seiten zeigen zum Teil recht detailgetreu ihre freizügigen Bilder über Fetisch oder BDSM Praktiken und dies gehört definitiv nicht in die Hände von Minderjährigen. Daher verlangen die Seitenbetreiber einen Nachweis, dass Seitenbesucher*innen auch tatsächlich volljährig sind. Wie das gemacht wird, ist unterschiedlich. Es gibt Plattformen, die verlangen einen Scan vom Personalausweis, anderen genügt es, dass das Geburtsdatum eingegeben wird. Wieder andere fragen lediglich nach, ob man Ü18 ist. Man erkennt die Seriosität der gewählten Plattform übrigens auch daran, wie sie es mit dem Jugendschutz handhabt: je genauer die Kontrolle ist, desto besser wird der Datenschutz gewahrt und desto seriöser ist die Seite.

Professionelle Ladies auf BDSM Anzeigenportalen

BDSM Dating gibt es in der privaten Form – zum Beispiel in den Kontaktbörsen – und in der professionellen Form. Bei den professionellen Anbietern handelt es sich um bezahlbare Erotikdienste, die von professionellen Dienstleisterinnen aus dem Bereich Fetisch oder Femdom. Diese Dienstleistungen haben in der Regel einen gehobenen Preis, der sich in einem Stundensatz von 200,00 € aufwärtsbewegt. Es können Serviceangebote gemäß der eigenen Vorlieben mit einer Filterfunktion ausgewählt werden. Gebucht wird zu dem Service auch die umfangreiche Ausstattung, die die Ausstattung im privaten Bereich meist weit hinter sich lässt.

BDSM- und Fetischkontakte offline finden

Natürlich muss kein Mensch einer Kontaktbörse beitreten, um BDSM oder Fetisch-Freunde zu finden. Das geht offline ganz genauso gut, zumindest, wenn man in der Stadt wohnt, in ländlichen Regionen dürfte es schwieriger sein kinky Kontakte aufzutun. Es werden landesweit regionale BDSM Stammtische organisiert und Events veranstaltet. Sie dienen dem Austausch und der Kommunikation, es lassen sich aber auch Freundschaften schließen und das Finden von Partner*innen ist auch nicht unmöglich. Online Kontaktbörsen bieten hier den Vorteil, dass wesentlich mehr Kontakte zur Verfügung stehen, offline Kontaktmöglichkeiten haben den Vorzug des regionalen Bezugs.

Darüber hinaus kann man in speziellen BDSM/Fetisch-Treffs auch die Partys besuchen, um neue Leute kennenzulernen. Anfänger sollten in Begleitung eines erfahrenen Begleiters auf die Party gehen, um sich sicherer zu fühlen. Es ist auch ratsam, erst einmal nachzuhören, ob Anfänger erwünscht sind, falls man zu diesen gehört.

Grundbegriffe aus der BDSM Welt

Die Szene hat eine eigene Sprache. Das liegt zum einen daran, dass dies eine gewisse Exklusivität bedeutet, und zum anderen liegt es daran, dass es einfacher ist, wenn ein gemeinsamer Code vereinbart wurde. Es gibt daher eine ganze Reihe von Begriffen, die man kennen sollte, bevor man sich auf die Suche nach passenden Kontakten macht. Wir zeigen und erklären hier die am häufigsten benutzten Begriffe der Community:

  • Ampelsystem: Code für das Zulassen, Abbrechen oder Verharren in BDSM-Handlungen (Grün bedeutet ok, Gelb bedeutet nicht stärker oder weiter, Rot bedeutet Stopp, aufhören)
  • BDSM: Gebräuchliche Abkürzung für die Begriffe: Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sadismus & Masochismus
  • Bondage: engl. für das Fesseln. Fesseln und Handschellen werden eingesetzt zur Einschränkung der Bewegungsfreiheit und/oder zu erotisch-ästhetischen Zwecken
  • Bottom, Sklave, oder Sub: Bezeichnung für den passiven Part bei BDSM
  • Bunny: der gefesselte Sub bei Bondage Spielen
  • CBT: engl. Cock and Ball Torture für Folterpraktiken an Penis und Hoden
  • Devot: unterwürfig , gehört in den Bereich Sub
  • Domina: Oft professionelle Lady, die dominante Praktiken an ihrem Partner vollführt, s. auch Femdom
  • Fetisch/Fetischismus: Spezielle sexuelle Fixierung auf Gegenstände, wie bestimmte Objekte, spezielle Materialien, wie Leder oder Latex, auf bestimmte Körperteile, etc.
  • Femdom: s. Domina. Femdom bedeutet eine dominante Frau, aber eher im privaten Bereich und ohne finanzielle Absichten
  • Kinky: engl. Versaut, verrückt, Begriffe der BDSM Szene als Abgrenzung zum „normalen“ Sex
  • Maledom: Dominanter Mann, s. auch Femdom
  • SM (Sadomaso): Befriedigung durch das Zufügen von Schmerzen oder psychischen Demütigungen. Sadismus: aktiver Part beim Zufügen von Schmerzen, Masochismus: passiver Part, also Lust durch Gequält werden
  • Spanking: Schlagepraktik des BDSM. Das Hinterteil des Partners wird mit der Hand oder mit speziellen Hilfsmitteln wie Peitschen oder Paddels versohlt zur Steigerung der Lust und Erregung
  • Top oder Dom: Dominante Rolle
  • Switcher: Wechselnde Rollen in einer BDSM Partnerschaft, mal aktiv mal passiv, mal Top, mal Bottom
  • Safe, sane and consensual (SSC): Wichtigste BDSM-Regel für Kontakte. Die Begriffe stehen für einen sicheren Umgang miteinander, der mit klarem Verstand und in gegenseitigem Einverständnis erlebt wird
  • Safeword: Unter einem Safeword wird der von den Partnern vereinbarte Code verstanden, der zum Abbruch einer BDSM-Handlung führt, wenn einer der beiden sich nicht mehr wohl fühlt